ARZTHAFTUNGSRECHT

Ver­letzt der Arzt schuld­haft sei­ne Pflich­ten aus dem Behand­lungs­ver­trag und erlei­det der Pati­ent dadurch einen Scha­den, so steht dem geschä­dig­ten Pati­en­ten ein Anspruch auf Schmer­zens­geld und Scha­dens­er­satz gegen den Arzt zu. Die Behand­lungs­feh­ler kön­nen alle Fach­ge­bie­te ärzt­li­chen Han­delns wie die Ortho­pä­die, die Chir­ur­gie, die Gynä­ko­lo­gie und ande­re betref­fen. Ein Behand­lungs­feh­ler kann dabei in einer unzu­rei­chen­den The­ra­pie oder einer fal­schen, unver­tret­ba­ren Dia­gno­se lie­gen. Aber auch eine man­gel­haf­te Auf­klä­rung über spe­zi­fi­sche, mit dem ärzt­li­chen Ein­griff ver­bun­de­ne Risi­ken oder Behand­lungs­al­ter­na­ti­ven kann unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen zu einer Haf­tung des Arz­tes und damit zu Ansprü­chen des Pati­en­ten füh­ren.

Ein neu­er Zahn­ersatz geht oft mit lang­wie­ri­gen Sit­zun­gen und Anpas­sungs­maß­nah­men beim Zahn­arzt ein­her. Doch wenn der Zahn­ersatz dann immer noch nicht passt, son­dern unzu­rei­chen­de Rand­schlüs­se auf­weist, Pro­ble­me beim Kau­en und/ oder Spre­chen und Schmer­zen berei­tet, ist dies ein Fall der Zahn­arzt­haf­tung. Ist der Zahn­ersatz feh­ler­haft geplant oder weist er Män­gel in der Aus­füh­rung auf, hat der Zahn­arzt für die Feh­ler sei­ner Arbeit ein­zu­ste­hen. Dem Pati­en­ten ste­hen Scha­dens­er­satz­an­sprü­che und Schmer­zens­geld zu. Ist die Arbeit für den Pati­en­ten völ­lig wert­los und unbrauch­bar, ver­liert der Zahn­arzt sei­nen Ver­gü­tungs­an­spruch. Aber auch Ner­ven­schä­di­gun­gen oder eine feh­ler­haf­te Risi­ko­auf­klä­rung kön­nen eine Haf­tung des behan­deln­den Zahn­arz­tes begrün­den.

Unter­lau­fen den betreu­en­den Ärz­ten / Heb­am­men im Geburts­ma­nage­ment Ver­säum­nis­se, hat dies oft­mals beson­ders schwer­wie­gen­de gesund­heit­li­che Fol­gen für Mut­ter und Kind. Schwers­te Behin­de­run­gen des Kin­des durch Sauer­stoff­man­gel bei der Geburt, eine nicht recht­zei­tig ein­ge­lei­te­te Schnitt­ent­bin­dung oder nicht erkann­te Anzei­chen einer Schwan­ger­schafts­er­kran­kung sind in die­sem Bereich nicht sel­ten und bedeu­ten nicht nur Ein­schrän­kun­gen in der Lebens­qua­li­tät des geschä­dig­ten Kin­des, son­dern betref­fen die gesam­te Fami­lie. Viel­fach kom­men zu den gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen erheb­li­che finan­zi­el­le Belas­tun­gen auf die Fami­lie durch einen behin­der­ten­ge­rech­ten Umbau des Hau­ses oder die Pfle­ge­be­dürf­tig­keit des Kin­des hin­zu. Das Geburts­scha­dens­recht ist ein beson­ders sen­si­bler Bereich des Arzt­haf­tungs­rechts und bedarf einer umfas­sen­den, juris­tisch kom­pe­ten­ten Betreu­ung.

ANSPRÜCHE ERFOLGREICH DURCHSETZEN

  • In Deutsch­land unter­lau­fen Ärz­ten pro Jahr cir­ca 400.000 Behand­lungs­feh­ler – die Dun­kel­zif­fer ist beträcht­lich.
  • Der durch einen Behand­lungs­feh­ler betrof­fe­ne Pati­ent fühlt sich in die­ser Situa­ti­on oft­mals hilf­los und allein gelas­sen.
  • Wir hel­fen Ihnen, Ihre Scha­dens­er­satz- und Schmer­zens­geld­an­sprü­che erfolg­reich durch­zu­set­zen!
  • Der Schwer­punkt der anwalt­li­chen Tätig­keit von RA Dr. Rau­haus liegt seit Jah­ren auf dem Gebiet des Arzt­haf­tungs­rechts.
  • Wir bera­ten und ver­tre­ten durch einen Behand­lungs­feh­ler betrof­fe­ne Pati­en­ten bun­des­weit sowohl außer­ge­richt­lich als auch gericht­lich.
  • Bei unse­rer Arbeit steht für uns das per­sön­li­che Schick­sal unse­res Man­dan­ten immer im Vor­der­grund.

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“Pro­zesserfolg ist kei­ne Fra­ge des Glücks. Die rich­ti­ge Stra­te­gie ist ent­schei­dend.”
Dr. Mar­tin Mozek